Schmuck im Schwimmbad, eine gute Idee?

Das Wetter ist seit Wochen super; ein Sommer, der diesen Namen auch verdient! So zieht es viele in die Freibäder.

Aber wie ist das mit dem Tragen von Schmuck? Wie reagiert er auf gechlortes Wasser und auf Sonnencreme?

Das Chlor im Wasser dient der Desinfektion. Gerade gegenüber Silberschmuck hat es aber einen entscheidenden Nachteil: es ist sehr reaktionsfreudig und findet die Silberatome viel spannender als die des Wassers! Logische Konsequenz: das Silber läuft an. Je nach Chlorgehalt kann das eine durchaus heftige Reaktion hervorrufen, die nur ein Profi wieder beseitigen kann! Ähnlich verhält es sich mit niedrigeren Goldlegierungen. Sie haben einen hohen Zusatzanteil aus Silber und Kupfer, d.h. auch hier kann es zu chemischen Reaktionen und zum Anlaufen des Schmucks kommen. Also den echten Schmuck vor dem Baden ablegen!

Die meisten Edelstahllegierungen sind jedoch unproblematisch; sie reagieren nicht mit dem Chlor.

Zur Sonnencreme ist zu sagen, dass hier keine chemische Reaktion stattfindet. Allerdings ist die Sonnencreme ziemlich fetthaltig, was den Schmuck schnell stumpf aussehen lässt. Möchte man den Schmuck trotzdem tragen, sollte er erst nach dem Eincremen angelegt werden. Abends dann kurz mit Wasser und Seife reinigen, um alle Rückstände zu beseitigen.

Viel Spaß im Freibad!

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