Schmuckkauf im Urlaub

In den letzten beiden Blogbeiträgen ging es darum, welchen Schmuck ich in den Urlaub mitnehme und wie ich ihn kombiniere. Aber natürlich gibt es auch an jedem Urlaubsort ein riesiges Schmuckangebot, bei dem Frau schnell schwach wird…mich eingeschlossen!

Doch, was kann man kaufen, wovon lässt man lieber die Finger?!

Ein oder mehrere Schmuckstücke als Souvenir aus dem jeweiligen Urlaubsland sind eine tolle Sache. Auch ich kaufe vor Ort mindestens ein Schmuckstück, was mich an den Urlaub erinnert. Auf unserem Städtetrip waren es sogar drei Schmuckstücke, die mitdurften. 

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Aber auch bei mir lief nicht alles reibungslos. Nun habe ich natürlich aufgrund meines Berufes eine etwas andere Sicht auf die Dinge. So bekam ich leichte Schnappatmung, als die Verkäuferin auf der Ponte Vecchio beherzt zum Seitenschneider griff, um den von mir gewünschten verstellbaren Ring zu kürzen. Nach 10-15min. Nacharbeit meinerseits ist er nun auch tragbar…

Auch schön war das entsetzte Gesicht der Verkäuferin eines renommierten Markenshops, als ich ihr erklärte, dass ich mein Armband ohne das dunkelrote Logo der Marke haben wollte. Ich bin wohl keine einfache Kundin!

Der Kauf des Armreifs hingegen lief so, wie er sein sollte, immerhin!

Grundsätzlich sollte man beim Kauf im Urlaub die gleichen Kriterien ansetzen wie im Heimatland. Das Geschäft sollte einen seriösen Eindruck machen und das Personal sollte etwas zum Material und gegebenenfalls zu den Steinen sagen können. Käufe am Strand von fliegenden Händlern können teuer werden, in Italien z.B. wird der Erwerb von gefälschten Markenartikeln wie Taschen, Uhren und Schmuck mit empfindlichen Geldstrafen geahndet. Auch von den so beliebten Besichtigungen von Fabriken und Manufakturen mit anschließendem Verkauf rate ich ab. Oft ist die Ware qualitativ schlecht verarbeitet und landet kurz nach dem Urlaub beim heimischen Goldschmied des Vertrauens zur Reparatur.

Allerhöchste Vorsicht ist geboten, wenn plötzlich ein „wertvoller“ massiver Goldring vor den Füßen landet und sofort eine Person zur Stelle ist, die einen darauf aufmerksam macht. Oft wird ein Finderlohn für den ach so teuren Ring verlangt. Diese Ringe sind aus Messing und nicht mal den Finderlohn wert, der verlangt wird. In ganz dreisten Fällen verschwindet beim Zücken der Geldbörse auch mehr als der Finderlohn...

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