Edelsteine und Desinfektionsmittel: Verträgt sich das?

Wenn wir das Haus verlassen, um einzukaufen, zu shoppen oder Essen gehen, ist es für viele selbstverständlich, die geltenden Hygieneregeln zu befolgen. Dazu gehört auch die Desinfektion der Hände mit den bereitgestellten Desinfektionsmitteln. Diese enthalten aber, um effizient wirken zu können, hochprozentige Ethanol- oder Propanol-basierte Alkohol-Wassergemische. Diese schaden allerdings einigen Edelsteinen und organischen Substanzen. Besonders gefährdet sind: Perlen, Bernstein, Elfenbein und Koralle. Aber auch Edelsteine, die mit Öl, Wachs oder Harz behandelt wurden, wie Jade, Türkis, Opal, Lapislazuli und Smaragd, vertragen die Behandlung mit Desinfektionsmittel nicht. Problematisch werden kann es zudem bei Cabochons aller Art.

Kaum anfällig gegen die Desinfektionsmittel sind: Diamant, Rubin, Saphir, Chrysoberyll, Aquamarin, Tansanit, Granat, Topas, Amethyst und Citrin. Einige dieser Edelsteine habe ich euch auf dem Foto zusammengestellt (es fehlen Diamant, Rubin und Chrysoberyll).

Die Deutsche Stiftung Edelsteinforschung (DSEF) empfiehlt daher, die Schmuckstücke vor dem Desinfizieren abzulegen. Da das aber nicht immer gefahrlos möglich ist, ist es eine Überlegung wert, wann und wo welcher Schmuck getragen wird und wann man lieber darauf verzichtet.

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